Sprachassistenten – Rosige Zukunft oder Überwachungsalptraum?

//Sprachassistenten – Rosige Zukunft oder Überwachungsalptraum?

Sprachassistenten – Rosige Zukunft oder Überwachungsalptraum?

Sprachassistenten – Rosige Zukunft oder Überwachungsalptraum?

Sprachassistenten

Jeder von uns kennt sie, viele mögen sie, andere hassen sie, die Sprachassistenten von Apple, Google, und co. Zu faul zum Tippen, oder keine Lust auf eine lange Suche im Internet? Das sind zwei häufige Gründe für die Verwendung eines Sprachassistenten. Doch was steckt hinter diesen Sprachassistenten. Sind sie ein Segen oder eher ein Alptraum?

Eins muss man Ihnen lassen, bequem sind die Sprachassistenten. Beim Verwenden der Sprachassistenten spart man sich viel Tipparbeit, was vielen Leuten gerade bei Smartphones wichtig ist. Zudem bekommt man prompt eine Antwort per Sprachausgabe, ohne lange nach irgendetwas suchen zu müssen. Vorteilhaft ist auch, dass man mit Hilfe der Spracheingabe, wichtige Funktionen seines Smartphones steuern kann. Mal kurz seinem Smartphone mitteilen, dass es einen Termin in Ihren Kalender eintragen soll, oder eine Einstellung ändern soll, kein Problem! Sprachassistenten können Ihnen mittlerweile schon viele Dinge abnehmen.
Ein gutes Beispiel ist z.B. der Sprachassistent von Amazon „Alexa“. Alexa sorgt für ein besseres Online-Shopping Vergnügen. Kurz mit Alexa gesprochen und schon sucht der Sprachassistent den gewünschten Artikel für Sie. Auch Windows 10 verwendet mit „Cortana“ einen Sprachassistenten. Sicherlich auch nützlich, allerdings nur dann, wenn Sie alleine in einem Raum sind. Stellen Sie sich vor jede Kollegin oder jeder Kollege fängt plötzlich an, auf der Arbeit mit seinem Computer zu sprechen. Das würde das reinste Chaos geben. Viele Leute verwenden Sprachassistenten nur in den eigenen vier Wänden, wenn sie unbeobachtet sind, sobald es aber nach draußen in die ÖSprachassistentenffentlichkeit geht, ist es vielen Benutzern peinlich mit Ihrem Smartphone o.ä. zu reden. Schiefe Blicke sind garantiert, wenn man plötzlich in der Menschenmenge anfängt mit „sich selbst“ zu sprechen.
Doch wie sieht es eigentlich mit dem Datenschutz aus? Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff warnt vor den Sprachassistenten, da diese permanent Ihre Umgebung belauschen und Daten aufschnappen könnten, welche nicht für andere Leute geeignet sind. Der kurze Smalltalk mit Freunden oder Familie ist mit Sicherheit nicht für Fremde geeignet. Erst recht nicht, was der Computer im Konferenzraum mitbekommen könnte. Denn auch wenn Sie den Sprachassistenten gar nicht geöffnet haben, so nimmt dieser Ihre Umgebung war und speichert Daten. Das Bedenkliche daran ist vor allem, dass oftmals nicht wirklich kommuniziert wird, wie die erfassten Informationen genutzt und gespeichert werden.

Fazit

In Sachen Komfort bieten die Sprachassistenten sicherlich einen großen Vorteil. Kein nerviges Getippe oder langes Suchen im Internet mehr. Einmal den Sprachassistenten gezückt, kurz ein paar Worte gesagt und schon nimmt der Sprachassistent Ihnen die Arbeit ab. Sehr bequem! In der Zukunft werden Sprachassistenten sicherlich noch viel mehr für Sie erledigen können, denn die Entwickler arbeiten stets an neuen Funktionen. In punkto Datenschutz muss jeder selbst abwägen, ob der Komfortgewinn es Ihnen Wert ist, dass Ihre Privatsphäre quasi rund um die Uhr überwacht wird.

2018-02-20T17:09:56+00:00