IoT: Das Internet der Dinge

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IoT: Das Internet der Dinge

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Teil des IoT: Biometrischer Scanner

Als Teil des IoT: Ein gehackter Scanner könnte den Fingerabdruck überall hin senden.

Das vor allem als IoT – Internet of Things (Internet der Dinge) – bekannte Phänomen ist ein Teil unserer Welt geworden ohne dass es von vielen bemerkt wurde. Was aber genau ist das IoT eigentlich und warum sollte es einen im Alltag interessieren?

Das IoT ist zunächst einmal nur eine anonyme Menge aus verschiedensten Geräten, welche Informationen über ihre Umwelt per Internet bereitstellen. Beispielsweise RFID-Tags mit denen man Pakete verfolgen kann oder die ausgefeilte Alarmanlage, die es einem ermöglicht per Smartphone zu prüfen, ob zu Hause noch alles in Ordnung ist.

Auch Autos gehören inzwischen dazu, genauso wie Flugzeuge und medizinische Geräte in Krankenhäusern. Alles lässt sich komfortabel über Netzwerke auslesen und steuern. Das Internet wimmelt nur so von solchen Geräten.

Diese neuen Anwendungen bieten einerseits viele Möglichkeiten, haben allerdings auch Ihre Schattenseiten. Erst kürzlich hatten Sicherheitsforscher herausgefunden, wie ein vernetzter Wasserkocher per W-LAN über einen relativ einfachen Trick die Verschlüsselung des Netzes preisgibt. Dies ist allerdings nur die Spitze des Eisberges, denn fast alles was Daten bereitstellt kann auch Daten empfangen.

Während das gehackte Netzwerk zwar den Diebstahl oder die Zerstörung von Daten ermöglicht, sind die Gefahren insgesamt aber sehr viel realer. Angenommen das Smart-Thermostat des Server-Raumes wird gehackt und die Temperaturen steigen und steigen – Zerstörung der gesamten Hardware droht.

Wenn man dann bedenkt, dass auch Aufzüge, Autos, Flugzeuge und ganze Industriekomplexe zum „Internet der Dinge“ gehören, wird einem langsam das ganze Ausmaß der Gefahr klar.

Stuxnet, der Trojaner, der vor einigen Jahren für Aufsehen gesorgt hatte, gehörte genau zu dieser Kategorie. Erst einmal auf einem der Steuercomputer der Industrieanlage, manipulierte der Trojaner die Drehgeschwindigkeiten von Zentrifugen, was zu Beschädigungen und letztendlich Ausfällen in den Anlagen führten – über Monate, bevor der Grund dafür gefunden wurde.

Aus dem Weg gehen kann man dieser Vernetzung nicht mehr, und wenn man ehrlich ist, dann ist die Fernsteuerung oft auch höchst komfortabel – aber wie kann man nun dafür sorgen, dass man sicher bleibt?

Grundsätzlich ist es erst einmal wichtig, konsequente Sicherheitsrichtlinien zu haben – sowohl zu Hause, als auch in der Firma. Wenn man zusätzlich dafür Sorge trägt, dass auch nur die Geräte und Services erreichbar sind, die erreichbar sein sollen, hat man bereits einen wichtigen Schritt getan. Es ist außerdem angeraten alle Soft- und Firmware aktuell zu halten und grundsätzlich die Standardkonfiguration anzupassen. Häufig haben Geräte Standardpasswörter wie 0000 und stellen automatisch Webseiten zur Verfügung auf denen man die Geräte verwalten kann. Unbefugte werden zuerst diese Standardkennwörter probieren, um sich Zugriff auf das System zu verschaffen.

Sollten sie den Verdacht haben Geräte in Ihrem Netzwerk verhalten sich merkwürdig oder verbrauchen Internetbandbreite, können Sie uns während der Geschäftszeiten jederzeit gerne kontaktieren. InSystem greift zurück auf über 20 Jahre Erfahrung im IT-Bereich und kann ihnen kompetent zur Seite stehen, um Ihr Unternehmen sicher in die Zukunft zu begleiten.

Telefon: 05971 / 98049-19     E-Mail: Kontaktformular

2017-11-17T16:30:26+00:00