Dropbox – ungewollte Speicherung von gelöschten Dateien

//Dropbox – ungewollte Speicherung von gelöschten Dateien

Dropbox – ungewollte Speicherung von gelöschten Dateien

Dropbox – ungewollte Speicherung von gelöschten Dateien

Dropbox ist einer der beliebtesten, wenn nicht sogar der beliebteste Cloudspeicher auf der Welt. Viele kennen Ihn, viele nutzen Ihn. Jetzt kam jedoch heraus, dass Dropbox bis zu acht Jahre alte Dateien weiterhin gespeichert hat, obwohl deren Besitzer sie eigentlich gelöscht haben. Dropbox verspricht eigentlich alle vom Besitzer gelöschten Dateien nach spätestens 60 Tagen tatsächlich von Ihren Servern zu löschen.

Cloud Dateien

Softwarefehler ist schuld

Ein Mitarbeiter von Dropbox bestätigte diese Tatsache, jedoch sei dies nicht gewollt, sondern ein Softwarefehler.  Die von dem Softwarefehler betroffenen Dateien wären falsch markiert gewesen und sind dadurch in einer Quarantäne verschoben worden, welcher vom Löschprozess ausgeschlossen ist. Dropbox hat bereits seit Jahren Probleme damit. Beim Versuch das Problem zu beheben haben Mitarbeiter ausversehen betroffene Ordner und Dateien wiederhergestellt. Somit wurden diese Dateien für den Besitzer wieder sichtbar. Auf die Nachfrage, wieso dieser Softwarefehler jahrelang ungelöst bleiben konnte, wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

Was sagen die Datenschutzrichtlinien von Dropbox?

In den Datenschutzrichtlinien schreibt Dropbox, dass sie Dateien Ihrer Nutzer solange aufbewahren, wie sie diese benötigen um den Kunden Ihre Dienste anbieten zu können. Weiter heißt es, dass zwischen dem Löschen der Daten von deren Servern und dem aus deren Sicherungsspeicher etwas Zeit vergehen kann und Sie diese Daten eventuell aufbewahren um ihre rechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Dropbox bewegt sich daher rechtlich gesehen wahrscheinlich im grünen Bereich.

Kunden sind sauer

Viele Kunden von Dropbox berichten, dass haufenweise Dateien von Ihnen wiederaufgetaucht sind, obwohl sie diese gelöscht hatten.  Diese Dateien seien vor allem sehr alt gewesen und stammen aus dem Jahr 2009-2011. Für Ärger sorgte bei den Kunden zudem, dass Dropbox diesen Fehler nicht kommuniziert hat. Viele Nutzer warteten über einen Tag auf eine Antwort von Dropbox und hatten Angst, dass Ihre Daten in die Hände von Hackern geraten seien. Dropbox hielt es nicht für nötig, schnell Stellung zu nehmen und die Leute zu beruhigen, dass es sich nicht um einen Hack handelt.

Cloudspeicher sind in der heutigen Zeit weit verbreitet. Es ist ja auch bequem mal eben seine Dateien in den Speicher hoch zu laden und von überall darauf zugreifen zu können. Sensible Daten, wie z.B. Firmendaten sollten sie allerdings lieber nicht in einen Cloudspeicher hochladen. Das Risiko, dass diese Daten in falsche Hände geraten, besteht immer, wenn man etwas in das Internet hoch lädt. Sollten sie fragen haben, wie Sie Ihre Dateien sicher speichern können, melden Sie sich zu unseren Geschäftszeiten bei uns und unsere Techniker werden Ihnenn gerne weiterhelfen.

2018-02-20T17:09:56+00:00